Anlieferung Turmsegmente

Glossar

Sauber sortiertes Wissen von A bis Z rund um Wind, Energie, Strom, unverständliche Abkürzungen und komplizierte Technik. Weiß ein intelligentes Netz (smart grid) wirklich mehr als ein Kombikraftwerk? Und was war nochmal mit Kyoto?

AfA

Absetzung für Abnutzung (Abschreibungen)

Agio

Eine Gebühr (Aufgeld/Aufschlag), die der Anleger beim Erwerb von Fondsanteilen oder anderen Kapitalanlagen zahlt. Sie dient zur Deckung der Kosten, die beim Vertrieb von Kapitalanlagen entstehen. Gegenteil: Disagio.

Amortisation

Aus dem Französischen abgeleiteter Begriff (amortir: tilgen). Prozess, in welchem die Anschaffungskosten eines bestimmten Anlageobjektes durch die mit ihm erzielten Einnahmen gedeckt werden.

Anbieterin

Gesellschaft bzw. Person, die die Verantwortung für eine Kapitalanlage (z. B. geschlossener Fonds, Anleihe etc.) übernimmt und die zur Umsetzung des Konzepts notwendigen Maßnahmen ergreift (z. B. Kapitalbeschaffung, Vertrieb etc.).

Anlageobjekt

Bezeichnung für die von der Emittentin erworbenen oder zu erwerbenden unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungen/Finanzanlagen an den Projektgesellschaften/Anlageprojekten.

Anleger

Eine Person, die sich z. B. an einer Fondsgesellschaft beteiligt oder eine Unternehmensanleihe zeichnet. Der Begriff wird häufig synonym mit Gesellschafter, Kommanditist, Zeichner oder Investor verwendet.

Annuität

Der Betrag, der für die Verzinsung und Tilgung eines Darlehens jährlich vom Schuldner zu zahlen ist. Man unterscheidet die konstante und die variable Annuität. Bei der üblichen Form der konstanten Annuität handelt es sich um einen stets gleich bleibenden Betrag, der sich aus Zins- und Tilgungsleistungen zusammensetzt. Sie ist mit sinkendem Zins- und wachsendem Tilgungsanteil verbunden, weil durch fortlaufende Tilgung die Zinslast abnimmt. Bei der variablen Annuität bleibt der Tilgungsbetrag bei jeder Zahlung unverändert, so dass die Annuität im Zeitablauf durch die geringer werdende Zinslast sinkt.

Anteilsfinanzierung

Persönlicher Kredit, den der Anleger aufnimmt, um seine Kapitalanlage (teilweise) zu finanzieren.

Assetklasse

Assets ist die englische Bezeichnung für Vermögenswerte (Aktiva). Der Begriff Assets wird auch speziell als Bezeichnung für Kapitalanlagen verwendet. Assetklassen beschreiben demnach die Unterteilung des Kapitalmarktes in verschiedene Segmente. Als wichtige Assetklassen lassen sich etwa Aktien, Anleihen, Geldmarkt und Immobilien voneinander unterscheiden. Diese Assetklassen werden oft in weitere Unterklassen eingeteilt. Im Bereich der geschlossenen Fonds wird z. B. unterschieden zwischen Immobilien, Schiffen oder regenerative Energien.

Ausschüttung

Anteilige Verteilung liquider Mittel an alle Anleger, die aus einem handelsrechtlichen Gewinn erfolgt.

Aktiengesellschaft (AG)

Kapitalgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, für deren Verbindlichkeiten nur das Gesellschaftsvermögen haftet. Zur Gründung ist ein Grundkapital in Höhe von 50.000 € erforderlich, welches in Aktien zerlegt ist. In Deutschland beträgt der Nennwert einer Aktie mindestens 1 €. Organe der Aktiengesellschaft sind Hauptversammlung, Vorstand und Aufsichtsrat.

Anschläger bei der Arbeit