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Windkraft - wirkungsvoll und ressourcenschonend

Die Windkraft ist eine sehr effiziente und ressourcenschonende Energiequelle. Windenergie ist nicht nur umweltfreundlich, sondern überzeugt auch durch geringe Kosten beim Aufbau und der Wartung sowie eine schnelle energetische Amortisation. Auch der hohe Gesamtwirkungsgrad auf der Energiekette von der Sonne bis zur Steckdose und die geringe benötigte Landfläche zur Stromproduktion sprechen für die Windenergie.

Die Entwicklung neuer Windkraftanlagen hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Das hat neben geringeren Errichtungskosten auch zu einem geringeren Wartungsaufwand moderner Anlagen geführt. Weniger Aufwand für die Wartung bedeutet selbstverständlich auch Kosteneinsparungen. 
Des Weiteren fallen zum Betrieb von Windkraftanlagen keine laufenden Beschaffungskosten an. Kohle- und Atomkraftwerke beispielsweise verursachen langfristig hohe Kosten, von der Beschaffung der sich ständig verteuernden Brennstoffe bis zur Entsorgung beziehungsweise Endlagerung der Abfallprodukte. Wind hingegen steht kostenlos zur Verfügung.

Windkraftanlagen weisen eine außerordentlich schnelle energetische Amortisation auf. Unter energetischer Amortisation wird der Zeitraum verstanden, der nötig ist, um die gleiche Menge an Energie zu erzeugen, die zur Herstellung und zum Aufbau der Anlage verbraucht wurde. Abhängig vom Standort amortisieren sich Windenergieanlagen energetisch bereits nach 3 bis 7 Monaten.

Wirkungsgrade der Energieumwandlungsmethoden im Vergleich

Unter den verschiedenen erneuerbaren Energieträgern kommt der Windenergie die größte Bedeutung zu, da sie die langfristig preiswerteste und zugleich ökologisch sinnvollste Energiequelle darstellt. Moderne Windenergieanlagen wandeln bis zu 40 % der durch die Sonneneinstrahlung bedingten Windenergie in Strom um. Kein anderes Kraftwerk verfügt über einen solch hohen Wirkungsgrad über die gesamte Kette von der Sonne bis zur Steckdose.

Da fossile Energieträger erst unter dem Einfluss von Sonnenenergie über Jahrtausende zu dem wurden, was wir heute als Kohle, Gas und Erdöl nutzen, ist der Gesamtwirkungsgrad bei der Verstromung äußerst gering.

Flächenbedarf von Energieumwandlungsmethoden im Vergleich

Für die Erzeugung von Strom wird eine gewisse Fläche benötigt. Dieses Land ist nur sehr begrenzt verfügbar und kostbar. Aus der Grafik wird ersichtlich, dass die Stromerzeugung aus Windenergie und aus Braunkohle die geringste Fläche in Anspruch nimmt. Allerdings zählt die Braunkohle zu den umweltschädlichsten Varianten der Energiegewinnung. Darüber hinaus geht trotz Rekultivierung der Abbaugebiete land- und forstwirtschaftliche Fläche langfristig verloren. 

Für die Stromerzeugung aus Solaranlagen wird im Vergleich zur Windenergie die doppelte Fläche benötigt. Für den Anbau und die Stromerzeugung aus Biomasse wird sogar 50 mal so viel Landfläche benötigt.