Eine Energie voraus an Nord- und Ostsee

26.04.2018

In der vergangenen Woche beteiligte sich ENERTRAG am BWE Windbranchentag Schleswig-Holstein in Husum sowie an der Zukunftskonferenz Wind & Maritim in Rostock und diskutierte innovative Energiekonzepte sowie Lösungsansätze und Entscheidungen, die notwendig sind, damit die Energiewende im Norden weiter voranschreitet.

Wir bedanken uns bei den Veranstaltern für die gute Organisation und bei allen Teilnehmern für den fachlichen Austausch und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte.

3. BWE Windbranchentag Schleswig-Holstein in Husum

Über 500 Teilnehmer aus der Windenergiebranche sowie aus der Kommunal- und Landespolitik nutzten am 18. April auf dem Windbranchentag in Husum die Möglichkeit, um sich über Lösungen und politische Entwicklungen der Branche auszutauschen.
Im Fokus standen neben den großen Entwicklungen hin zu Sektorenkopplung und Netzmanagement besonders landespezifische Themen wie Regionalplanung, Windkraftmoratorium und Abstandsregelungen.
Zudem verdeutlichte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck auf dem Branchentag, dass die Zielvereinbarung der Bundesregierung bis 2030 etwa 65 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien zu beziehen machbar sei. Doch zur Zielerreichung brauche es in allen Sektoren und über die Landesgrenzen der einzelnen Bundesländer hinweg einen konsequenten Geschwindigkeitswechsel im Ausbau der Erneuerbaren.

7. Zukunftskonferenz Wind & Maritim in Rostock

Zwei Tage lang diskutierten etwa 200 Fachbesucher aus über 10 Ländern über die aktuellen Herausforderungen der Energiewende. MV-Energieminister Christian Pegel stellte in seinem Grußwort die Bedeutung von Akzeptanz und Innovation beim künftigen Ausbau der erneuerbaren Energien in den Mittelpunkt.

Für Sektorkopplungsprojekte möchte er hierzu eine Art „Experimentierklausel“ definieren, die entweder spezielle Umlageausnahmen oder anderweitige Förderung für besonders innovative Vorhaben ermöglicht. Darüber hinaus wurden konkrete Anwendungen vorgestellt, wie z.B. die elektrisch betriebene, eigene Fahrzeugentwicklung bei der DHL, die auch für externe Unternehmen zu erwerben sein soll. Im kommenden Jahr wird es zudem auch eine Brennstoffzellen-Variante geben. Unser Wasserstoff-Mirai ist hingegen schon heute im Einsatz und hat erneut für großes Interesse bei den Besuchern gesorgt.